“Ich bin ein Teil von jener Kraft,

die stets das Böse will

und stets das Gute schafft”

~Mephistopheles von Goethes Faust I~

Rückführung zur Schattenintegration

Wofür Schattenintegration?

Das YinYang Zeichen ist eines der ältesten und bekanntesten Symbole für die Polarität.
Weiß und Schwarz, Gut und Böse gehören zu unserem Leben und bilden gemeinsam erst die Einheit.
Darüber hinaus gilt es zu erkennen, dass das Böse der Nährboden für das Gute ist,
das Gute also aus der Negativität heraus gedeiht,
genauso wie andersherum das Gute stets das Böse wie einen Keim in sich trägt.
Schattenintegration dient der Erkenntnis, dass das Leben aus einem Tanz von Licht UND Schatten besteht.
Beide Pole bedingen einander und machen den jeweils anderen erst existent.
Das ist auch das Geschenk des Sündenfalls. Durch den Baum der Erkenntnis sind wir Menschen im Stande Licht als solches
zu erkennen über den Gegenpol Dunkelheit.
Wie würden wir den Tag als Tag bezeichnen können, wenn wir die Nacht nicht kannten?
Schattenintegration dient somit in erster Linie der Selbsterkenntnis.
Über unsere Selbsterkenntnis können wir Konflikte mit uns und der Umwelt
besser reflektieren und den tieferen Sinn dahinter verstehen.

Nur in der Begegnung mit dem Unbewussten ist Begegnung mit dem Schatten möglich.
Hierzu braucht es einen erfahrenen Begleiter.
In der Rückführungsarbeit dienen frühere Leben als Projektionsfläche, um unbewusste Anteile, also Schattenanteile bewusst erfahrbar werden zu lassen. Der Begriff Schatten kommt aus der Tiefenpsychologie von C.G. Jung und meint die Seelenanteile, die man verdrängt, ablehnt, abspaltet und mit denen man sich nicht identifiziert. Es spielt keine Rolle, ob man an die Reinkarnation glaubt oder nicht bzw. ob man bestimmten Glaubensrichtungen angehört.

Der Mensch ist von der Einheit getrennt und besitzt ein polares Bewusstsein. Daraus resultiert, dass wir in der Welt der Polarität immer nur den einen Pol leben können und wir nur zum einen Pol “Ja” sagen. Dieser Pol ist somit unsere Ich-Identifikation. Der Gegenpol wird zu unserem Schatten, er wird für uns unsichtbar bzw. ist uns nicht bewusst. Der Schatten ist somit das “du” und die Umwelt, all die Dinge, welche wir nicht an uns sehen, mit denen wir nix zu tun haben wollen. Da wir einen Spiegel immer dann benutzen müssen, wenn etwas für uns nicht sichtbar ist, können wir hier auch die Umwelt als Spiegel sehen. Das was wir in die Umwelt projizieren und teilweise bekämpfen ist unser Schatten.
Wahre Liebe entsteht, wenn wir die Projektion zurücknehmen und das Andere, vermeintlich Fremde in uns selbst erkennen.
Daher ist Projektion dienlich zur Selbsterkenntnis.

Entschlüssle dein Seelenmuster

Da es immer um das Hier & Jetzt geht, ist diese Art von Rückführung also keine Flucht in die Vergangenheit, denn worum es hier geht ist, dein ewiges Seelenmuster zu entschlüsseln. Wir bekommen durch Rückführungen Zugang zu deiner eigenen Zeitlosigkeit, zu deinem immerwährenden Sein. Es ist eine moderne Art des uralten Tempelschlafes, der bereits seit über 6000 Jahren existiert.
Da Zeit und Raum nur ein Phänomen unseres polaren Bewusstseins sind, geht es in Wirklichkeit nicht um vergangene Leben, sie werden lediglich als Schauplatz oder Bühne benutzt. Ob sie tatsächlich existieren, werden wir letztendlich nie herausfinden können. Daher sind historische Wahrheiten sowie auch Ursachenforschung irrelevant, denn letzten Endes hat jede Ursache wiederum auch eine Ursache. Beim Kausalitätsdenken oder auch karmischen Denken wird Schuld linear rückwärts vom einen Grund zum nächsten geschoben und somit sieht man sich immer als Opfer seiner Umstände und Probleme. Es geht darum zu erkennen, dass Opferdasein nur die eine Seite der Medaille und Schuldzuweisung das Ablehnen der Polarität ist. Einverstandensein und freiwillige Hingabe an das was IST, führt zur Ganzheit. Wer anfängt sich von zwei Seiten zu betrachten, kann mit seinem göttlichen Sein in Kontakt treten. Der Schatten ist immer das, was uns zur Ganzheit fehlt. Und diesen gilt es nun zu durchl(i)eben und zu integrieren. Der Weg ins Licht führt immer durch die eigenen Schatten.

Wir beginnen zu verstehen, dass die eigentliche (Er-)Lösung nicht auf der Zeit-Raum-Achse zu finden ist, sondern jenseits dessen.

Wir fangen also an, mit dem Finger nicht mehr nach außen zu zeigen, sondern auf uns selbst und nehmen somit die Projektion zurück.
Wir erhalten ein tieferes Verständnis für uns selbst und können so wahre Liebe erfahren.

“Solve et Coagula”

“Solve et Coagula” ist die alchemistische Schlüsselformel und bedeutet “Löse und Verbinde” . Sie beschreibt, wie die Analyse und die Synthese, zunächst die Trennung von etwas Einheitlichem und die Wiederzusammenfügung zu etwas Edlerem.

Das Rosarium Philosophorum (Rosengarten der Weisen) ist ein Kompendium der Alchemie, in dem Hermes Trismegistos von sich selbst sagt: “Ich bringe das Licht hervor, aber die Finsternis gehört zu meiner Natur”.

Dieser Schlüsselsatz des wohl größten Licht-und Schattengottes lässt uns begreifen, dass wir über den Weg der Polarität, also über die Entzweiung wieder zurück ins Paradies gelangen. Aber der Gang durch die dunkle Materie und den damit verbundenen Verführungen und Lügen ist unumgänglich. Wer diese Illusionen der Formen in der Materie (Maya) durchschaut und die Wahrheit dahinter erkennt, dem offenbart sich das innere Universum.

Die Sprache der Seele

Angelehnt an das katathyme Bilderleben nach Hanscarl Leuner wird mit inneren Bildern gearbeitet, denn Bilder und Symbole sind die Muttersprache der Seele. Wir kommen hier an die unbewussten, archetypischen Inhalte, die an Mythen und Märchen erinnern.

C.G.Jung beschrieb den Prozess der Entwicklung zur Ganzwerdung Individuation. Da du dir vorstellen kannst, dass die Individuation ein lebenslanger Entwicklungsprozess ist, ist auch die Rückführungsarbeit ein längerer Prozess. Von Sitzung zu Sitzung tauchen wir in tiefere unbewusste Schichten und tragen diese ab wie beim Zwiebelschalenprinzip. Ziel ist dabei deinen wahren Kern, dein Potenzial, deine Fähigkeiten und Aspekte zu entdecken und freizulegen, nach dem Motto “Werde der Du bist.” Das bedeutet, das zu entwickeln, was tief in dir angelegt ist. Ziel ist es, alle inneren Figuren an einen runden Tisch einzuladen und niemanden auszuschließen.

Ablauf einer Sitzung

Beim Vorgespräch können Anliegen und die aktuelle Befindlichkeit besprochen werden.

Durch ausgewählte Musik, kannst du bei dir ankommen und dich für deine innere Reise einstimmen. Es geht darum loszulassen und sich einzulassen.
Es erfolgt ein Übergang zum verbundenen Atem und du begibst dich in deinen Tempelschlaf.
Dieser findet im Liegen statt. Eine Augenmaske wäre von Vorteil. Du kannst dir gerne auch eine eigene Decke mitbringen.

Über den verbundenen Atem gelangst du eigenständig in feinstoffliche Bereiche, das bedeutet der Verstand rückt in den Hintergrund. Du hast Zugang zu deinem Unterbewusstsein, zu deiner Seele. Hier tauchen bereits die ersten Bilder und Symboliken auf.

Nach der Atemphase lassen wir vor deinem geistigen Auge eine Kulisse entstehen und du sprichst alles aus, was in dir hochkommt. Dabei hat alles seine Berechtigung, es wird nichts als gut oder böse, richtig oder falsch bewertet, alles gehört zu dir. Wichtig ist zu verstehen, dass alle auftauchenden inneren Figuren deine eigenen sind, dass das alles “du” bist. Dabei handelt es sich um verdrängte, innere Anteile. Dich selber zu erfahren, in all deinen Facetten, steht im Fokus. Deine Seele lässt das emporsteigen, was sie zu diesem Zeitpunkt bereit ist anzuschauen…daher vertraue.

Sei dir darüber bewusst, dass es bei einer Entwicklungsphase auch eng werden kann (siehe die 3 Phasen der Transformation).
Hier sind wir aber genau richtig. Es geht darum durch das Nadelöhr hindurch zu kommen und Blockaden oder Widerstände zu lösen. Daher auch hier: vertraue.

Im Nachgespräch fungiere ich als Übersetzerin und kann behilflich sein, die Sprache der Seele zu deuten. Symbole haben hier eine besondere Bewandtnis. Sie helfen das zusammenzufügen, was zuvor auseinandergebrochen war.

Empfehlung

Um tiefgreifende Erkenntnisse zu erfahren, ist daher eine 4-wöchige Rückführung am Stück mit 20 Sitzungen optimal, dh. 5 Sitzungen pro Woche jeweils von Montag bis Freitag.

Wer die Rückführungsarbeit erst einmal kennenlernen möchte, kann gerne auch erstmal reinschnuppern. Empfehlenswert wären hier mindestens 5 Sitzungen am Stück (1 Woche).

Natürlich gibt es optional immer die Möglichkeit an sich und seinen Themen zu arbeiten und diese zu vertiefen, auch wer bereits die 4-wöchige Rückführungsarbeit hinter sich hat.

1 Sitzung entspricht 120 Minuten.

Alle Sitzungen beinhalten ein Vorgespräch, Rückführung mit verbundenem Atem und ein Nachgespräch.

Für alle Erstklienten kann ich einen Rabatt von 20% anbieten.

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